das gilt ab 1. Jänner 2026
Ab 1. Jänner 2026 darf Gipskarton nicht mehr auf Deponien entsorgt werden.
Gipskarton muss getrennt gesammelt und recycelt werden.
Warum? Weil Gips ein wertvoller Rohstoff ist, der wiederverwendet werden kann – wenn er sauber gesammelt wird.
Was zählt als Gipskarton?
• Gipskartonplatten (z. B. Rigipsplatten)
• Platten aus dem Innenausbau
Diese dürfen ab 2026 nicht mehr in den Restabfall.
Warum wird das geändert?
Gipskarton kann hochwertig recycelt werden und wieder in der Produktion neuer Gipsplatten eingesetzt werden.
So werden:
• Rohstoffe geschont
• Umweltbelastungen reduziert
• Deponien entlastet
Je sauberer das Material, desto besser funktioniert das Recycling.
So funktioniert die Sammlung im ASZ
Gipskarton wird im ASZ getrennt gesammelt – in speziellen Sammelbehältern.
Damit das Recycling möglich ist, bitte beachten:
Das darf hinein
• Saubere, trockene Gipskartonplatten (z. B. Rigipsplatten aus dem Innenausbau)
• Plattenreste und Zuschnitte
• Neubaureste ohne Anhaftungen
• Umbau- und Abbruchmaterial mit geringer Anhaftung z.B.:
• kleine Reste von Holz oder Metall
• Fliesen, Fliesenkleber, Folien, Tapeten, Kantenschutz
• Nur trockene Platten
• Maximale Kantenlänge: 90 cm
Das darf nicht hinein
• Fliesen oder Fliesenkleber
• Dämmstoffe
• Metallprofile
• Folien
• stark verschmutzte oder beschichtete Platten
Faustregel: Je sauberer angeliefert wird, desto besser kann recycelt werden.
Was passiert mit dem Gipskarton?
Der gesammelte Gipskarton wird:
• sortiert und aufbereitet in Recyclinganlagen
• als Sekundärrohstoff für neue Gipskartonplatten eingesetzt
So entsteht aus Abfall wieder ein Wertstoff.
Was kostet die Entsorgung?
Die Entsorgung von Gipskarton ist kostenpflichtig.
Für Privathaushalte gilt:
0,16 €/kg inkl. MwSt.
Freimenge: 60 Liter pro Anlieferung
(analog zu Baurestmassen)
Unser Ziel:
Einfach, einheitlich und sinnvoll trennen.
Damit aus Alt wieder Zukunft wird.
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